Guide für Gehörlose

Haus

Tritt ein, in Arnolds Kindheitsheim und lass dich von seiner einzigartigen Geschichte inspirieren. Das Haus wurde 1806 im Biedermeierstil erbaut und war ursprünglich das ehemalige Försterhaus der Grafen Herberstein. In diesem Haus verbrachte Arnold seine Kindheit und Jugendjahre, bevor er 1966 auszog, um seine Träume zu verwirklichen.

Die Idee, das Haus in ein Museum umzuwandeln, entstand anlässlich von Arnolds 50. Geburtstag im Jahr 1997. Peter Urdl, ein Schulfreund von Arnold und ehemaliger Bürgermeister von Thal, spielte eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung dieser Idee. Arnold selbst war anfangs skeptisch gegenüber der Museumsidee, da er der Meinung war, dass ein Museum normalerweise erst nach dem Tod einer Person entsteht. Doch Peter überzeugte ihn davon, dass es wichtig sei, seinen Werdegang und seine Erfolge zu zeigen, um anderen Menschen Mut zu machen, ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Nun von der Idee begeistert, bot Arnold an, das Haus zu kaufen. Es war jedoch nicht einfach, das Gebäude zu erwerben, da es sich immer in privatem Besitz befand. Es dauerte bis 2009, als das Haus schließlich durch ein öffentliches Bieterverfahren erworben wurde. Peter Urdl und sein Freund Helmut Gombocz suchten nach einem österreichischen Investor und Christian Baha, der Inhaber von Superfund, zeigte Interesse. Mit seiner Hilfe wurde der Traum vom Arnold Schwarzenegger Museum Realität und das Museum konnte 2011 eröffnet werden.

Garten

Diese beeindruckende Statue wurde vom Künstler Danilo Baletić aus Montenegro erschaffen. Sie ist mehr als vier Meter hoch und besteht aus Metallabfällen und Autoschrott. Als Fan von Comics und Counter-Strike entwickelte er ein starkes Interesse und eine Vorliebe für Spielzeug, das sich von Autos in Krieger verwandelt. Im Jahr 2012 schuf Danilo seinen ersten Transformer aus Metallabfall. Im Laufe der Jahre hat er insgesamt sieben riesige Roboter hergestellt und plant bereits seinen Achten und Neunten.

Die Statue ist jedoch nicht das Einzige, was dem Garten Leben einhaucht. Jedes Jahr veranstalten wir im Garten einige Veranstaltungen, die bekannteste ist wohl unsere Geburtstagsfeier zu Ehren Arnolds am 30. Juli. Bei dieser gibt es auch immer einen Videoanruf mit ihm. Schau einfach auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei, um mehr darüber zu erfahren und um dich anzumelden.

Wir sind ein Ort der Inspiration, an dem Menschen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu motivieren, sich zu unterstützen und um nach dem Motto „Alles ist möglich!“ zu leben.

Jugend-Raum

Arnold ist als zweiter Sohn von Aurelia und Gustav Schwarzenegger in Thal geboren. Er wuchs in einem typischen österreichischen Elternhaus auf. Er besuchte die Volkschule Thal von 1953 bis 1957. Arnolds Interesse am Sport begann schon früh, so spielte er ab dem Alter von zehn Jahren vereinsmäßig Fußball und übte darüber hinaus verschiedene Einzelsportarten wie Schwimmen und Boxen aus. Mit 14 Jahren betrat der junge Arnold zum ersten Mal in seinem Leben ein Gewichtheberstudio, da sein Fußballtrainer Krafttraining für die Beine angeordnet hatte. Schon bald gab Arnold das Fußballspielen völlig auf und schloss sich der kleinen Gruppe der Gewichtheber an. Nach seinem Wehrdienst beim Panzerbataillon 4 des Bundesheeres in Graz wanderte er 1968 zuerst nach München und danach in die USA aus, um seine Träume zu verfolgen.

Die Familie durchlebte tragische Momente, als Arnolds älterer Bruder Meinhard 1971 bei einem Autounfall ums Leben kam und sein Vater im darauffolgenden Jahr einem Schlaganfall erlag. Trotz dieser schmerzhaften Verluste und der Herausforderungen in seinen Jugendjahren verlor Arnold nie seinen Ehrgeiz.

Familie früher

Im August 1977 lernte Arnold, Maria Shriver in New York kennen. Sie ist die Nichte des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Arnold und Maria führten eine Fernbeziehung zwischen Ost- und Westküste. Als Maria für die Mitarbeit am Wahlkampf ihres Onkels Teddy Kennedy nach Kalifornien zog, kaufte Arnold ihr erstes gemeinsames Haus. Es war offiziell nur sein Haus, da sie nicht verheiratet waren. Die beiden wollten sich vor dem heiraten auf ihre Karrieren konzentrieren.

Im Juli 1985 besuchten sie Arnolds Mutter Aurelia in der Steiermark, wo er Maria in einem Ruderboot am Thalersee einen Heiratsantrag machte. Die Hochzeit fand am 26. April 1986 in Hyannis Port statt. 1989 kam ihre erste Tochter Katherine Eunice zur Welt. Anders als die Männer der Generationen vor ihm war Arnold beim Geburtsvorbereitungskurs dabei und nahm eine aktive Elternrolle ein. Christina Maria Aurelia wurde 1991 geboren, gefolgt von Patrick Arnold 1993 und Christopher Sargent 1997. Die beiden kombinierten die Erziehungsstile ihrer Elternhäuser zu ihrem eigenen. Arnold hat zudem einen weiteren Sohn, der aus einem Verhältnis mit der Haushälterin Mildred Baena stammt und 1997 geboren wurde. 2011, einen Tag nach seiner Niederlegung des Amtes als Gouverneur, erfuhr auch Maria die Wahrheit und trennte sich daraufhin von Arnold.

Familie heute

Heute arbeitet Maria als Reporterin der NBC News und als Produzentin. Sie gründete zudem The Women’s Alzheimer’s Movement. Katherine wurde mit ihren Sach- und Kinderbüchern zur New York Times Bestseller Autorin und setzt sich als Botschafterin für die Special Olympics sowie den Tierschutz ein. Sie ist seit 2019 mit dem Schauspieler Chris Pratt verheiratet und hat zwei Töchter. Christina ist als Produzentin tätig. Gemeinsam mit ihrer Mutter arbeitete sie an den Dokumentationen „Take Your Pills (2018)“ und „Take Your Pills: Xanax (2022)“. Patrick folgte in den Fußstapfen seines Vaters und arbeitet als Schauspieler. Mit seiner Mutter gründete er die Firma MOSH. 2023 verlobte er sich mit dem Model Abby Champion. Sein Bruder Christopher studierte an der University of Michigan. Joseph arbeitet als Fitnessmodel, Bodybuilder, Immobilienmakler und Schauspieler.

Küche

In dem Haus befanden sich früher zwei Wohnungen. Die Familie Schwarzenegger wohnte im oberen Stock und im unteren wohnte eine Förster Familie. Sein Vater war der örtliche Polizeichef, weshalb sie auch die Wohnung im oberen Stock anmieten konnten.

Das Haus erhielt erst fließendes Wasser und Strom, als Arnold 14. Oder 15. Jahre alt war. Bis dahin musste die Familie jeden Tag Wasser und Holz rauftragen. Die Küche wurde mit Original Möbel aus den 50er Jahren detailgetreu nachgebaut, wie sie Arnold in Erinnerung hatte.

Waschbecken

Da dieses Haus in zwei Wohneinheiten aufgeteilt war, befand sich die Küche der  Schwarzeneggers im ersten Stock. Die Anordnung der Einrichtung ist dieselbe, wie sie Arnold in seiner Jugend erlebte. Sowohl der Tischherd, wie auch die Funderplatten hinter dem Herd zeugen aus dieser Zeit. Funderplatten dienten zum Schutz der dahinterliegenden Wand und soll das Reinigen dieser erleichtern. Besonders an diesen Funderplatten ist, dass Arnold selbst eine enge Verbindung mit diesem Baustoff hat, denn während seiner Lehre war es eine seiner Aufgaben genau solche Platten für Tischler und andere Kunden der Firma zuzuschneiden.

Palmzweig

Der Palmzweig den du in der Ecke siehst ist ein Zeichen für die besondere Beziehung zwischen Arnold und seinen alten Freunden. Der Palmzweig ist ein wichtiges Symbol für das Osterfest und stellt eine gewisse Verbindung für Arnold mit der Heimat dar. Die regelmäßigen Besuche des sonntäglichen Gottesdienstes beschränkten sich zwar auf seine Kindheit und Jugend, dennoch legt er noch heute großen Wert auf gewisse Bräuche. Deshalb bringt ein enger Freund Arnolds stets zwei idente Palmbuschen zur Weihe am Palmsonntag. Den einen sehen Sie hier in der Ecke des Raumes und der andere befindet sich in Amerika bei Arnold.

Bodybuilding

Arnold erlangte frühzeitig internationale Anerkennung, als er 1967 den NABBA Mr. Universum-Titel gewann und damit bis dato zum jüngsten Sieger wurde. Sein Erfolg setzte sich fort, als er 1968 und 1969 erneut den NABBA-Wettbewerb dominierte. Sein Wechsel in die USA markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere, wo er sich professionell auf das Bodybuilding konzentrierte und sich kontinuierlich verbesserte.

Mit seinen insgesamt sieben Mr. Olympia-Titeln und fünf Mr. Universum-Titeln festigte Arnold seinen Platz als einer der erfolgreichsten Bodybuilder aller Zeiten. Doch sein Einfluss reichte weit über den Wettkampf hinaus.

Als Förderer verschiedener Projekte hinterlässt er ein bleibendes Erbe. Sein Spitzname „The Styrian Oak“ symbolisiert nicht nur seine körperliche Stärke, sondern auch seine unerschütterliche Standhaftigkeit und Ausdauer. Arnolds Vermächtnis wird auch weiterhin Generationen von Sportlern und Fitness-Enthusiasten inspirieren.

Doch Arnolds Vermächtnis geht weit über den Sport hinaus. Als Autor von Bestsellern wie „The Encyclopedia of Modern Bodybuilding“ und „Arnold: The Education of a Bodybuilder“ teilte er sein Wissen und seine Erfahrungen mit Millionen von Menschen weltweit.

Durch seine Präsenz und seinen Einfluss half Arnold, das Bodybuilding aus den Nischen der Fitnessstudios herauszuheben und es zu einer globalen Bewegung zu machen.

Film-Raum

Seine erste Hauptrolle im Kino war als Hercules in „Hercules in New York“ (1970), gefolgt von „Mr. Universum“. Doch der Durchbruch kam mit „Conan der Barbar“, gefolgt von „Terminator“, wo er erstmals den ikonischen Bösewicht verkörperte. Arnold setzte seinen Siegeszug mit Actionfilmen wie „Predator“ und „Running Man“ fort, während er in humorvollen Produktionen wie „Twins – Zwillinge“ seine komödiantische Seite zeigte.

Zur Jahrtausendwende änderte sich die Filmlandschaft und die klassischen Actionfilme wurden immer weniger gefragt. Trotz dessen verlor Arnold nicht an Relevanz, obwohl einige Filme nicht den gleichen Erfolg wie in den 90er Jahren erzielten. Sein politisches Engagement in Kalifornien unterbrach vorübergehend seine Filmkarriere, doch er kehrte mit „The Last Stand“ und „Terminator: Genisys“ auf die Leinwand zurück.

Neben seiner schauspielerischen Leistung schlüpfte Arnold auch in die Rolle des Produzenten, beispielsweise für den Actionfilm „The 6th Day“. Ebenso arbeitete er als Regisseur unter anderem an dem Film „Schuld war nur der Weihnachtsmann“. Er erhielt auch einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame sowie zahlreiche Auszeichnungen im Laufe seiner Filmkarriere.

Conan-Schwert

Hier sieht man das Conan-Schwert welches im Film „Conan der Barbar“ verwendet wurde. Ron Cobb, ein renommierter Produktionsdesigner, entwarf das Schwert, das im Filmuniversum als Grabbeigabe eines atlantischen Königs gilt. Hergestellt wurde es von Jody Samson, einem Meisterschmied, der auch in anderen Filmen wie „Die Maske des Zorro“ und „Blade“ arbeitete. Das Schwert hat eine Gesamtlänge von 94 cm, eine Klingenlänge von 70 cm und ein Gewicht von über 5 kg. Eingravierte Symbole auf der Waffe haben laut Samson keinerlei Bedeutung.

Arnold wurde von Karatemeister Kiyoshi Yamazaki ausgebildet alle Stunts und Schwertkämpfe durchzuführen. Sein Schwertkampfstil als Conan war vom Kenjutsu-Stil des Films „Die sieben Samurai“ beeinflusst. Um das schwere Schwert zu führen, trainierte Arnold intensiv für drei Monate täglich zwei Stunden. Das Conan-Schwert wurde auch in anderen Filmen wie „The Last Stand“ von 2013 verwendet.

Special Olympics

Arnolds Engagement bei den Special Olympics ist ein wunderbarer Beweis für seinen Einsatz für Inklusion und Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Im Jahr 1979 übernahm er die Rolle eines internationalen Gewichthebertrainers bei den Special Olympics.

Die Special Olympics, die 1968 von Eunice Kennedy Shriver gegründet wurden, haben einen besonderen Platz in Arnolds Herzen. Eunice wurde stark von ihrer Schwester Rosemary Kennedy inspiriert, die nach einer Lobotomie Herausforderungen meistern musste. Die Beobachtung von Rosemarys Weg dürfte Eunices Leidenschaft für die Förderung von Menschen mit Beeinträchtigungen verstärkt haben. Eunice Kennedy Shriver ist auch die Mutter von Arnolds Ex-Frau Maria Shriver, was eine persönliche Verbindung zu seinem Engagement für die Special Olympics herstellt.

Durch sein Engagement und seine Führung hat er nicht nur Athleten geholfen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen, sondern auch eine Botschaft der Akzeptanz und Einheit vertreten. Seine Bemühungen inspirieren weiterhin andere dazu, die Fähigkeiten und das Potenzial jedes Einzelnen zu erkennen, unabhängig von wahrgenommenen Beeinträchtigungen.

Politik-Raum

Arnold führte eine bemerkenswerte politische Karriere in den Vereinigten Staaten. Diese nahm im Jahre 1990 ihren Anfang, als er während der Bush Senior Administration zum Vorsitzenden des Präsidentenrats für Fitness und Sport ernannt wurde. Damit war er der erste Österreicher der ein Büro im Weißen Haus bezog.

In diesem Amt konnte Arnold beweisen wie wichtig ihm der Sport und das Bewusstsein für Fitness im Allgemeinen war. Um in der amerikanischen Bevölkerung ein Bewusstsein für ein gesünderes Leben zu wecken, entwickelte er das Great American Workout, wofür er medienwirksam vom Weißen Haus aus ganz Amerika zur Morgengymnastik aufrief.

Ein weiterer wichtiger Punkt für Arnold war die Förderung der Inner City Games. Diese wurden 1991 von Daniel Hernandez ins Leben gerufen. Durch diese jährlichen Wettkämpfe sollte die Jugend des Landes nicht nur für den Sport begeistert werden, sondern auch Kinder, welche aus den Großstadtslums stammen, von Drogen und Bandenkriminalität fernhalten.

Gouverneurs Zeit

Am 7. August 2003 gab Arnold seine Kandidatur für den Gouverneurssitz in Kalifornien bekannt, das höchste Amt welches er als nicht in den USA geborener Staatsbürger ausüben konnte. Mit dem Titel: „Join Arnold – Let’s bring california back“ konnte er über 48 Prozent der Stimmen für sich entscheiden und gewann das Rennen um das Amt. Er wurde noch im selben Jahr am 17. November vereidigt. Dank seiner Karriere als Filmstar und den Erfahrungen, die er während seines früheren politischen Engagements gesammelt hat, wusste Arnold genau wie er sich der Öffentlichkeit als neuer Gouverneur zu präsentieren hatte. Er zeichnete sehr erfolgreich ein volksnahes Bild von sich, dank seines offenen Familiensinns und seiner Ehrlichkeit. Auch sein Verzicht auf das Gehalt, das ihm als Gouverneur zustehen würde, brachte ihm positive Aufmerksamkeit.

All das ermöglichte ihm im Jahre 2006 eine sehr erfolgreiche Kampagne, welche zu seiner Wiederwahl führte. Arnold selbst sagte dazu: „Ich liebe es Mehrteiler zu machen aber das ist ohne jeden Zweifel meine liebste Fortsetzung!“ und so ging er mit dem Slogan: „ Protecting the Californian Dream“ in die Wiederwahl.

Arnolds zweite Amtszeit wurde vor allem von zwei politischen Themen dominiert, nämlich Kaliforniens Budgetkrise und dem Klimawandel. Die Budgetkrise war ein Resultat der Finanzkrise von 2007/2008 und Arnold gelang es die Krise zu managen, jedoch nie sie vollständig zu lösen.

In der Klimapolitik, die Arnold persönlich sehr am Herzen lag, konnte er mehr Erfolg erzielen. Trotz des enormen Widerstands der US-Automobilbranche gelang es ihm Kalifornien zu einem Vorreiter der Nation zu machen. Diese Maßnahme würde auch weit über Arnolds Amtszeit als Gouverneur hinaus wirksam bleiben.

Schreibtisch

Nein, dieser Schreibtisch steht nicht verkehrt herum. Es handelt sich hierbei um einen Partnerschreibtisch aus Walnussholz, der als Doppelarbeitsplatz dient und identische Laden und Kästchen auf beiden Seiten hat. Außerdem besteht der Tisch aus drei Teilen, die geschickt zusammengesteckt sind, ohne Verwendung von Schrauben.

Arnold war bereit seinen originalen Schreibtisch zur Verfügung zu stellen, dieser befindet sich jedoch im Staatsbesitz von Kalifornien. Dieser exakte Nachbau repräsentiert nicht minder die Persönlichkeit und den Stil des Politikers. Hinter diesem Schreibtisch steckt auch die symbolische Bedeutung der entscheidenden Dokumente, die darauf unterzeichnet wurden. Beispielsweise der „California Global Warming Solution Act“, der als wichtiger Schritt in der Kalifornischen Klimapolitik gesehen wird.

Ring

Arnold wurde am 21. Juni 2017 der Ehrenring des Landes Steiermark in einer feierlichen Zeremonie verliehen. Die Veranstaltung, geleitet vom damaligen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, würdigte Arnolds außergewöhnliche Verdienste und seinen bemerkenswerten Einsatz und sein Engagement für die Steiermark. Der Ehrenring ist ein prachtvolles Symbol des Landes mit einem 18-karätigen Goldring und dem steirischen Landeswappen.

Arnold selbst bedankte sich in seiner Rede für die Ehre und betonte die tiefe Verbundenheit zur Steiermark, seiner Heimat. Er würdigte die Schönheit und Vielfalt des Landes und versprach, weiterhin für seine Heimat und den Klimaschutz einzutreten.

Im März desselben Jahres erhielt Arnold den internationalen Josef-Krainer-Preis aufgrund seiner bemerkenswerten Initiativen und seinem Einsatz für den Klimaschutz.

Arnold erhielt auch den Ehrenring der Stadt Graz. Aufgrund Arnolds kontroverser Entscheidung einen zum Tode verurteilten Mörder nicht zu begnadigen, sendete er den Ring während seiner Amtszeit als kalifornischer Gouverneur an die Stadt Graz zurück. Er entzog der Stadt auch das Recht auf die Verwendung seines Namens, was zur Umbenennung des Stadions führte.

Klima

Arnold, weit mehr als nur ein Hollywood-Star und ein ikonischer Bodybuilder, hat sein Engagement auch den drängenden Problemen unserer Zeit gewidmet. Sein berühmtes Zitat „Together we can terminate pollution and stop climate change“ unterstreicht sein Interesse an Umweltfragen. Schon während seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien führte er wegweisende Umweltschutzmaßnahmen ein.

Sein Einsatz für den Umweltschutz beschränkt sich nicht nur auf die USA, er setzt sich auch in seiner alten Heimat Österreich dafür ein. Mit der Gründung der R20 Regions of Climate Action arbeitet er daran, Klimaschutzprojekte in Zusammenarbeit mit regionalen Regierungen zu fördern. Diese Bemühungen brachten ihm den Spitznamen „the green governor“ ein.

Unterstützung fand er dabei von Monika Langthaler, ehemalige Abgeordnete des österreichischen Nationalrats, mit der er die Schwarzenegger-Klima-Initiative ins Leben rief. Diese Initiative veranstaltet seit 2017 den jährlichen „World Summit“ in Österreich, unter dem Motto „Less Talk, more Action“.

Arnold ist auch entschieden gegen jegliche Form von Radikalismus im Umweltschutz. Er betont die Notwendigkeit von konkreten Maßnahmen und beteiligt aktiv die jüngeren Generationen an seinen Bemühungen, wie beispielsweise durch die Einladung von Schülern zum Austrian World Summit ab 2023.

Ein weiteres von Arnold initiiertes Programm ist das „Special Dinner for Climate Action“ im Stanglwirt, das darauf abzielt, Bewusstsein für die Klimakrise zu schaffen und finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz zu generieren. Die Veranstaltung betont konkrete „grüne Lösungen“ und unterstützt globale Klimabemühungen.

Durch diese Taten hat sich Arnold definitiv den Titel des „Climate Hero“ verdient.